Was tun Geisterjäger?

Aus Pararesearch-Handbuch für Geisterjäger

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Der ein oder andere hat sicher schon von Phänomenen gehört oder selbst Erfahrungen gemacht, die er sich nicht oder nicht auf Anhieb erklären kann. Schnell ist dann die Aussage im Spiel, es handle sich um einen Geist. Erschwerend zu dieser Aussage kommt hinzu, daß es zwar über die Jahrhunderte viele Augenzeugenberichte gesammelt wurden, aber kaum das dazugehörige Beweismaterial, das man auswerten könnte. Oder das Beweismaterial wurde dann leider auch als Fälschung entlarvt.

Uns haben diese Phänomene seit jeher fasziniert, zumal wir auch selbst einige wenige Sachen erlebt haben, die wir uns nicht erklären können. Man kann nun im Leben warten und hoffen, daß einem sowas wiederfährt, oder man geht los und guckt sich diese Orte an, an denen was passieren soll. Aber ist das Ganze nur eine Mutprobe?

Der Begriff Geisterjäger leitet sich vom englischen Begriff "Ghost Hunter" ab. Der Begriff Geisterjäger trifft es zwar nicht genau, denn es werden nicht wie bei den "Ghostbusters" Geister gejagt und gefangen. Es ist eher so zu verstehen, daß Jagd darauf gemacht wird, paranormale Vorgänge auf Audio, Foto oder Video zu bannen. Es handelt sich also eher um eine Langzeitbeobachtung einer Umgebung, bei der ein ungewöhnliches Ereignis auftreten könnte.

Zudem ist sehr viel Ursachenforschung zu betreiben, um beobachtete Phänomene auf natürliche Ursachen zurückzuführen. Wie man schon aus den immer wieder auftauchenden Motiven in den Berichten der Geisterjäger in einschlägigen Internetforen entnehmen kann, gibt es noch mehr zu tun: Audioaufnahmen, Fotos, Filmaufnahmen zu machen und auch Meßdaten sammeln: Elektrische Felder, Temperaturmessungen und penible schriftliche Notizen. Diese Daten müssen anschliessend auch ausgewertet werden.

Im Grunde ist es eher wie in einem Labor, wo man ein Experiment beobachtet. Geisterjagd bezeichnet also eine Art Detektivarbeit, und Geisterjäger klingt auf jeden Fall spannender als "Paranormaler Forscher" oder Parapsychologe.

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