Paranormale Untersuchung/Fotografie

Aus Pararesearch-Handbuch für Geisterjäger

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Fotografie ist auf paranormalen ein essentielles Mittel zur Dokumentation der Vorkommnisse. Fotos sollen ein objektiver Beweis für subjektive Wahrnehmung sein, so daß belegt werden kann, daß Erscheinungen nicht nur auf einer Illusion beruhen.

Für eine ordnungsgemäße Dokumentation durch Fotos ist einiges Basiswissen in der Fotografie nötig.

Inhaltsverzeichnis

analoge Fotografie

Filmempfindlichkeit

Da Untersuchungen meist nachts stattfinden, ist es notwendig entsprechendes Film-Material zu benutzen. Üblicherweise greift man hier nicht mehr auf Standardfilm aus dem Supermarkt zurück, sondern geht da schon in den Highspeed-Bereich. Filme im Bereich von 800 bis 3200 ASA in Farbe und/ oder schwarz-weiß sind hier die erste Wahl.

Für einige Spezialfotos kann man auch Filmmaterial verwenden, das auf den Infrarot-Bereicht sensibilisiert ist. Allerdings erfordert dieses Material fachmännische Handhabung sowohl während des Fotografierens als auch bei der Entwicklung. Die Entwicklung ist häufig sehr teuer, sofern sie nicht selbst gemacht wird, und auch das Material ist durch die Verbreitung der Digital-Fotografie immer schwerer zu bekommen.

So legt Kodak seinen High-Speed-Infrarotfilm HIE-135 seit dem 1.1.2008 nicht mehr auf, trotz Proteste zahlreicher prominenter Profi-Fotografen.

digitale Fotografie

Chip-Empfindlichkeit

Beispiel für Pixelfehler

Genau wie man für verschiedene Beleuchtungssituationen unterschiedliches Filmmaterial auswählt, kann man bei den besseren Digitalkameras die Lichtempfindlichkeit des CCD-Sensors einstellen. Hier sollte man jedoch zuvor in der Bedienungsanleitung und in einschlägigen Fachforen nachschlagen, welche Auswirkung eine Änderung der Lichtempfindlichkeit nach sich ziehen kann.[1][2]

Durch eine schlecht gewählte Lichtempfindlichkeit kann es zu Pixelfehlern (sogenannten Hotpixeln) und anderen Seiteneffekten und Artefakten in der digitalen Aufnahme kommen. Je nach Kamera kommt es dabei zu unterschiedlichen technischen Effekte auf den Fotos, da der Sensor bedingt durch die empfindlichere Einstellung länger vom Strom durchflossen wird, sich erwärmt und bereits Bildfehler erzeugen kann, die durch häufiges Fotografieren noch verstärkt werden.[3]

Es sind also sehr viele Kontrollaufnahmen mit einer zweiten Kamera zu machen, und man muß sich mit seinem Fotoequipment vor der eigentlichen Untersuchung gründlich vertraut machen.

Belichtungszeiten

Das häufigste Problem auf Fotos von Erscheinungen ist, daß das fotografierte Objekt nur schemenhaft oder verwischt erkennbar ist. Es empfiehlt sich daher, nicht mit Vollautomatik zu arbeiten, sondern mit einer festen Belichtungszeit, um auch schnelle Bewegungen scharf einzufangen.

Laufender Ventilator mit Vollautomatik fotografiert
Laufender Ventilator mit einer Belichtungszeit von 1/250 Sekunde fotografiert.

Blitzlicht

Quellen

  1. http://de.wikipedia.org/wiki/Hotpixel
  2. http://de.wikipedia.org/wiki/Bildrauschen
  3. http://www.puchner.org/Fotografie/technik/fotografieren/digifehler.htm
Persönliche Werkzeuge