Benutzer:Jörg
Aus Pararesearch-Handbuch für Geisterjäger
Ich bin 32 Jahre alt und widme mich, nun seit mehr als 2 Jahren, der aktiven "Erforschung" von paranormalen Phänomenen. Darf man das eigentlich "forschen" nennen ? Meiner Meinung nach ja !Uns fehlt zwar die wissenschaftliche Ausbildung zum Physiker oder Psychologen, aber durch unsere Vorgehensweisen, die wir ständig weiterentwickelt haben, können wir eventuell dazu beitragen, echte Phänomene auf Bild und / oder Ton zu bannen, Messwerte zu erfassen und natürlich auch ganz normale, natürliche Ursachen für angebliche Phänomene zu dokumentieren - genau darin sehen wir unsere Hauptaufgabe... dokumentieren ! Esoterische Erklärungsansätze sollen dabei nicht in den Vordergrund gerückt werden.
Wie kommt man darauf, einen Großteil seiner Freizeit, der Erforschung paranormaler Phänomene zu widmen ? In meinem Fall, durch Erzählungen von Familienangehörigen, die selber schon, mehr oder weniger, Zeugen solcher "Phänomene" waren. Es müsste doch möglich sein, handfestere Indizien für diese Begebenheiten aufzunehmen. Die subjektiven Erlebnisse der Betroffenen sollten dabei nur ein Stück des Mosaiks darstellen. Wo waren die anderen kleinen Steine, ohne die ein Gesamtbild nicht zustande kommt ? Diese Frage beschäftigt mich schon seit sehr langer Zeit und war eines des Hauptgründe für mich, mich aktiv und mit viel Zeit und Geld zu engagieren und vielleicht eines dieser Steinchen zu finden.
Mittlerweile haben wir schon viele Untersuchungen an den unterschiedlichsten Orten durchgeführt. Dabei haben wir auch zur Überraschung von uns allen, tatsächlich gute Indizien für echte Phänomene aufnehmen können. Ein kleiner Kreis von Enthusiasten hat sich nicht zuletzt hier eingefunden, um über diese aktive Arbeit zu berichten. Wir wollen Wege aufzeigen und anderen Interessierten eventuell den ein oder anderen Tipp geben, wie man z.B. technische Möglichkeiten ausnutzen kann, um natürlichen Ursachen auf die Spur zu kommen bzw. wie man echte Phänomene am besten aufzeichnen kann.
Woher nehmen wir nun unser "Wissen" ? Die Antwort darauf, liegt irgendwo zwischen den vielen 1000 Kilometern und Nächten, die wir uns auf ehemaligen Schlachtfeldern, Burgen, Richtstätten oder sonstigen "unheimlichen Orten" aufgehalten haben. Vom, mittlerweile, routinierten Umgang mit Equipment und innovativen Ideen, mit denen wir uns ständig im praktischen Einsatz in ganz Deutschland befinden. Wir lernen jedesmal etwas dazu, und an dieser stetigen Entwicklung wollen wir andere nicht zuletzt über dieses "Handbuch" teilhaben lassen.
Jörg Heyer


